Founder Story

Reisen ohne Kopfschmerzen.

Warum ich tripbot baue. Eine Geschichte über Vorfreude, Frust und den Wunsch nach ehrlichem Reisen.

Ich bin Nico Neser. Bayern, Oberpfalz, heute Nähe Erlangen. Und ich baue tripbot nicht, weil ich „ein Startup gründen wollte“. Ich baue tripbot, weil ich dieses eine Gefühl zu gut kenne: Du willst einfach nur weg. Und stattdessen sitzt du da, mit offenen Tabs, mit Zweifeln, mit diesem inneren Stress – und merkst, wie die Vorfreude leise verschwindet.

Nico in Mexico with Camera
Mexiko, August 2025

Es gibt zwei Arten von Reiseplanung.

Die erste ist die schöne. Du stellst dir vor, wie die Luft dort riecht. Du siehst dich schon irgendwo sitzen – am Meer, in einer fremden Stadt, in der Sonne, in der Kälte, egal. Du spürst dieses „bald bin ich weg“-Gefühl, das den Alltag plötzlich kleiner macht.

Ägypten Atmosphere
Ägypten, April 2025

Und dann gibt’s die zweite Art. Browser auf. Tabs auf. Noch ein Tab. Noch einer. Und irgendwann sitzt du da mit einem Kopf wie ein überhitzter Laptop und denkst: Warum fühlt sich das gerade an wie Arbeit?

Ich liebe Reisen. Wirklich. Reisen ist für mich nicht „Urlaub buchen“. Reisen ist dieses Gefühl von Freiheit, das dich wieder daran erinnert, dass die Welt größer ist als deine Probleme. Ich war mit vier Monaten das erste Mal unterwegs. Seitdem ist dieses Fernweh wie ein innerer Motor. Vielleicht war genau das auch der Grund, warum mein Kindheitstraum so klar war: Pilot werden. Nicht wegen Status. Sondern weil Fliegen für mich immer nach „mehr Welt“ gerochen hat.

Und trotzdem – oder gerade deshalb – hat mich die Reiseplanung irgendwann fertig gemacht.

Ich erinnere mich an August 2023, als wäre es gestern. Winter stand vor der Tür. Draußen dieser kalte Vorlauf, drinnen dieses müde Gefühl. Ich wollte einfach nur Wärme. Sonne. Einen Ort, an dem man wieder atmet. Also habe ich gesucht: Teneriffa. Ägypten. Irgendwas, das im Winter warm ist. Und ja — rund um Silvester ist alles teuer. Aber ich war Schüler, Budget begrenzt, und ich hatte diese ganz normale Hoffnung, die man hat, wenn man wenig Geld hat, aber trotzdem etwas Schönes will: Wenn ich schon spare und plane, dann soll es sich wenigstens lohnen. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Nicht luxuriös um jeden Preis. Nicht billig um jeden Preis. Einfach… sinnvoll.

Nico in Ägypten
Ägypten, 2025
"

Ich wollte einfach nur Wärme. Sonne. Einen Ort, an dem man wieder atmet.

Und dann passiert das, was wahrscheinlich auch dir passiert ist.

Am Anfang ist es harmlos. Ein Hotel. Ein Flug. Dann merkst du: Rückflug ist woanders günstiger. Dann hat ein Hotel gute Bewertungen, aber Frühstück kostet extra. Dann sind die Gepäckbedingungen ein Rätsel. Dann ist die Lage doch nicht so gut. Dann der nächste Anbieter. Dann der nächste.

Und irgendwann schaust du nach oben in deinen Browser und siehst diese Tabs. Viele. Zu viele. Und du hörst dich selbst denken:

"Okay… was ist jetzt wirklich schlau?"

"Warum ist der Preis jetzt anders als vorhin?"

"Bin ich gerade dumm – oder ist das absichtlich verwirrend?"

"Will ich reisen… oder will ich nur, dass dieses Suchen endlich aufhört?"

Das ist der Moment, in dem Reiseplanung nicht mehr nach Freiheit riecht, sondern nach Stress. Nicht, weil du faul bist. Sondern weil zu viele Optionen irgendwann nicht mehr „Auswahl“ sind, sondern nur noch Lärm. Weil du am Ende nicht sicherer bist — nur müder.

Und ich weiß noch genau, wie ich da saß und dachte: Das kann doch nicht der Normalzustand sein.

Wir leben in einer Welt, in der du einer KI alles fragen kannst. Aber wenn es um Reisen geht – etwas, das eigentlich glücklich machen soll – sitzt du da wie ein Buchhalter deiner eigenen Vorfreude.

In diesem Moment kam dieser Gedanke, der sich festgebissen hat:

Warum kann ich nicht einfach einer KI sagen, was ich wirklich will… und sie macht mir daraus einen Vorschlag, der sich anfühlt wie: Ja. Genau das.

Warm im Winter. Budget X. Lieber ruhig als Party. Ein Hotel, das sich gut anfühlt. Flugzeiten, die dich nicht zerstören. Und bitte: Zeig mir nicht 100 Optionen. Zeig mir die drei, die wirklich Sinn machen.

Nicht als Blogartikel. Nicht als „Top 10“. Sondern als echte Hilfe.

Atmosphere Egypt

So ist tripbot entstanden.

Die erste Version war ehrlich gesagt brutal hässlich. Kein Design, kein schönes System, eher „HTML-Anfänger-Chaos mit Hoffnung“. Aber sie war ehrlich. Sie war der erste Beweis, dass diese Idee überhaupt leben kann. Also habe ich weitergebaut.

Und dann kam der Moment, der sich klein anhört, aber für mich riesig war: Als die KI zum ersten Mal sinnvoll geantwortet hat. Als Flugsuche und Hotelsuche nicht nur irgendwie da waren, sondern wirklich funktioniert haben. Da war dieser eine Satz im Kopf:

Okay. Das ist real.

Der Weg dahin war nicht romantisch. Bei der KI habe ich gefühlt 95 Mal neu angefangen. Kein Witz. Immer wieder neu. Immer wieder „so ist es noch nicht richtig“. Ich bin nicht der Typ, der alles sofort perfekt kann. Aber ich bin der Typ, der zu stur ist, aufzugeben. Irgendwann platzt der Knoten nicht durch Magie, sondern weil du lange genug dranbleibst, bis du’s wirklich verstehst.

Heute sitze ich oft 12 Stunden am Tag an tripbot. Nicht weil ich „muss“. Sondern weil es mich erfüllt, zu sehen, wie dieses Baby wächst. Fortschritt zu sehen ist Liebe. Nerd-Liebe, ja — aber echte.

Und wenn du dich fragst, warum das wichtig ist: Weil tripbot nicht aus „wir brauchen noch ein Produkt“ entstanden ist. Sondern aus einem Gefühl, das viele kennen und das keiner verdient:

Vorfreude sollte nicht an Tabs sterben.

tripbot ist im Kern simpel: tripbot ist eine Reise-KI, die dir in wenigen Minuten passende Flüge und Hotels vorschlägt – transparent, ohne Tab-Chaos. Aber genauso wichtig: tripbot ersetzt die klassische Suche nicht. Weil manche Menschen gern selbst kontrollieren. Weil man manchmal selbst vergleichen will. Weil man manchmal nur eine Abkürzung braucht – und manchmal lieber ganz klassisch sucht.

Darum ist tripbot bewusst zweigleisig: Du kannst die KI fragen. Du kannst klassisch suchen. Oder du kombinierst beides: KI für die Richtung, manuell fürs Feintuning. Die KI ist kein Diktator. Sie ist ein Co-Pilot. Sie nimmt dir nicht die Entscheidung weg — sie nimmt dir den Stress weg.

Mein Warum ist dabei glasklar:

Jeder soll reisen können — egal mit welchem Budget.

Nicht „irgendwie reisen“. Nicht „nur wenn du Zeit hast“. Nicht „nur wenn du Glück hast“. Sondern so, dass Preis-Leistung stimmt. So, dass du dich nicht verarscht fühlst. So, dass du am Ende nicht denkst „ich glaube, ich hab zu viel gezahlt“, sondern: Okay. Das war fair. Das war gut.

Und weil Vertrauen nicht nur aus Gefühlen besteht, sondern auch aus Klarheit, gehört dazu auch das hier:

tripbot verdient Geld auf zwei Wegen. Erstens über Provisionen von Partnern, wenn über tripbot ein Flug oder Hotel gebucht wird – das ist im Reisemarkt üblich. Zweitens über ein optionales Abo, das vor allem Infrastructure trägt: Server, Betrieb, KI-Kosten. Ich will nicht, dass tripbot davon lebt, dich mit Werbung zuzuballern oder dich über Umwege zu jagen. Lieber ein Modell, das du verstehst.

Was mir dabei wichtig ist: tripbot ist nicht gebaut, um dich in teurere Entscheidungen zu drücken. Das würde alles zerstören, wofür ich das hier baue. Wenn tripbot dir nicht hilft, klarer und fairer zu entscheiden, ist das Projekt sinnlos.

Und wenn bei tripbot mal etwas schiefläuft?

Dann gilt ein einfacher Standard: Wir sagen es offen, fixen schnell und informieren, sobald es wieder sauber läuft. Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass nie etwas bricht — sondern dadurch, wie man reagiert, wenn es bricht.

tripbot startet bewusst DACH-first und wächst Schritt für Schritt. Nicht als „wir sind fertig“-Show, sondern als Plattform, die besser wird, weil echte Menschen sie nutzen und Feedback geben. Ich will nicht, dass du nach 30 Sekunden denkst: Ganz okay. Ich will, dass du denkst: Endlich. Das spricht mir aus der Seele.

Wenn du dich bei der Reiseplanung schon mal verloren hast — zwischen Tabs, Preisen, Anbietern und Zweifeln — dann bist du genau der Mensch, für den ich tripbot baue.

Die Mission ist simpel

Vorfreude — nicht Frust.

Nico

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